Energiespartipps für den Alltag

Heizen und Lüften

  • In der Heizperiode nur Stoßlüften. Fenster wenige Minuten weit öffnen und dabei das Heizungsventil schließen
  • Nachtabsenkung einstellen: Je nach Gebäude kann die Raumtemperatur nachts um bis zu 5 °C abgesenkt werden. Auch tagsüber können Sie die Funktion nutzen, wenn mehrere Stunden niemand zuhause ist
  • Heizkörper sollen freistehen und nicht von Möbel, Gardinen o.ä. abgedeckt sein, auch das Reinigen von Heizkörpern hilft
  • Heizung regelmäßig entlüften
  • Bewusst heizen: unterschiedliche Räume je nach Nutzung heizen und Türen zwischen unterschiedlich stark beheizten Räumen geschlossen halten

Kochen und Backen

  • Passende Töpfe und Pfannen sparen bis zu 30 Prozent der Energie
  • Gut schließende Deckel nutzen
  • Kochen von Kartoffeln oder Gemüse mit möglichst wenig Flüssigkeit. Das Kochgut wird auch im Dampf gar. So lässt sich bis zu 60 Prozent Strom sparen
  • Bei hohen Wasserbedarf (Nudeln, Klöße): Wasser im Wasserkocher erhitzen. Braucht weniger Zeit und 50 Prozent weniger Strom als ein Ceranfeld des Herds.
  • Schnellkochtopf bei langen Garzeiten nutzen. Spart Zeit und bis zu 50 Prozent Energie
  • Backofen nicht vorheizen. Die Backzeit ist zwar etwas länger, braucht aber trotzdem rund 17 Prozent weniger Energie
  • Backofen nur für große Portionen nutzen: Kleine Mengen wie 2-4 Brötchen sind viel sparsamer auf dem Toaster aufgebacken. Er benötigt nur 1/5 der Energiemenge des Backofens
  • Wenn möglich Umluft nutzen: Braucht rund 30 °C weniger Temperatur und mehrere Ebenen können gleichzeitig genutzt werden
  • Nachwärme nutzen: rund 10 Minuten vor Ende der Garzeit Gerät ausschalten

Kühlen und Einfrieren

  • Kühlschrank-Innentemperatur anpassen: 7 °C sind i.d.R. ausreichend und sparen gegenüber 5 °C rund 15 % Energie.
  • Tür des Kühlschranks oder Gefriergeräts schnell wieder schließen
  • Extra-Geräte für Feiern etc. stilllegen und nur bei Bedarf anschalten
  • Nur abgekühlte Speisen in den Kühlschrank stellen oder einfrieren
  • Tiefgekühlte Speisen im Kühlschrank auftauen lassen
  • Regelmäßig das Gefrierfach abtauen
  • Kühlschränke und Gefriergeräte nicht neben Wärmequellen wie Heizkörpern stellen
  • Bei einem alten Kühlschrank könnte sich der Kauf eines energieeffizienten Gerätes lohnen

Waschen und Trocknen

  • Waschmaschine abhängig vom Programm möglichst voll machen
  • Ein Waschgang bei 60 °C spart gegenüber einer 95 °C-Wäsche rund die Hälfte an Strom.
  • 30 Grad-Waschgänge sind für die meisten Textilien ausreichend
  • Ökoprogramme nutzen
  • Wäsche auf der Wäscheleine trocknen
  • Wäsche gut schleudern, bevor sie in den Trockner kommt: verbraucht ca. 25 Prozent weniger Strom
  • Wenn ein neuer Trockner benötigt wird, einen Wärmepumpen-Wäschetrockner wählen, dieser verbraucht rund 60 Prozent weniger Strom als Kondenstrockner

TV, Informationstechnik etc.

  • Laptop statt PC nutzen: Laptops haben einen deutlich geringeren Energiebedarf
  • Drucker, Scanner etc. immer erst einschalten, wenn diese gebraucht werden
  • Fernseher, PCs, Soundsystem und Spiele-konsolen an schaltbare Steckerleisten anschließen und diese nach Gebrauch komplett ausschalten
  • Ladegeräte für Handy, Kameras etc. nach Gebrauch ausstöpseln

Spülen

  • Geschirr nicht vorspülen: Nur grobe Reste entfernen
  • Geschirrspüler erst einschalten, wenn dieser voll beladen ist
  • ECO- und Automatik-Programme haben zwar lange Laufzeiten, sorgen aber mit niedrigen Temperaturen zu guten Spül-ergebnissen und Energieersparnis.
  • Spülprogramme mit 55 °C sparen gegen-über 65 °C-Programmen rund 25 Prozent Energie

Beleuchtung

  • Licht nur dort einschalten, wo es gebraucht wird und anschließend wieder ausschalten
  • Energiespar-Lampen und LEDs benötigen nur 20 Prozent der Energiemenge einer vergleichbaren Glühlampe und haben dabei eine vielfach höhere Lebensdauer

Warmwasser sparen

  • Duschen statt Baden
  • Duschzeit verkürzen, beim Einseifen das Wasser abstellen
  • Verwendung von Duschsparköpfen
  • Bei Einhebelmischer diese grundsätzlich nach rechts stellen und beispielsweise zum Händewaschen kaltes Wasser benutzen
  • Bei Untertischgeräte – falls möglich – eine niedrigere Temperatur wählen


Ansprechpartner/in:

Dorothea Keveloh
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