Zweckgebundendes Industriegebiet "Westfalen"

an der A 2 auf dem Gebiet der Gemeinde Lippetal

Die Gemeinde Lippetal (Kreis Soest) beabsichtigt, östlich der Autobahnanschlussstelle „Hamm-Uentrop“ der BAB 2 ein Industriege­biet mit besonderer Zweckbestimmung zu entwickeln. Je nach Ergebnis vertiefender Standortplanungen kann dieses Gebiet eine Größe zwischen 20 und 40 ha (Bruttofläche) erreichen. Der Suchraum um­fasst 80 ha.

Die besondere Zweckbestimmung dieses Standortes ergibt sich aus  der Möglichkeit, Energie, Abwärme und weitere Produkte des auf der anderen Lippeseite liegenden Kraftwerks zu nutzen. Hinzu kommen eine ausgezeichnete verkehrliche Anbindung und große Abstände zu den nächsten Siedlungsbereichen.

Die Lage und die Größe des geplanten Industriegebietes weisen bereits auf den regionalen Charakter des Standortes hin. Das Industriegebiet soll ein Angebot für regional und überregional orientierte Betriebe, die im günstigsten Fall sowohl die Wärmenutzung, als auch eine gute überregionale Verkehrsanbindung benötigen, darstellen.

Die technische Machbarkeit der Nutzung der Energie des Kraftwerks ist in einer Machbarkeitsstudie zur Energieversorgung des „Industriegebiets Westfalen“ untersucht worden. Die Machbarkeitsstudie belegt, dass die Nutzung der KWK-Technologie im Plangebiet technisch möglich ist. Für  ansiedlungswillige Unternehmen könnten sich durch den Anschluss an das Kraftwerk Energiekosteneinsparungen von bis zu 30% ergeben.

Die Gemeinde Lippetal strebt ein Regionalplanänderungsverfahren zur Ausweisung des Industriegebietes im Regionalplan an.

 

Die Machbarkeitsstudie kann hier eingesehen werden: