

Hovestadt wird weitgehend vom Schloss Hovestadt bestimmt. Dies ist heute auch noch an der Silhouette Hovestadts zu sehen, die durch das Denkmal Schloss Hovestadt mit seinem Barockgarten und das Rathaus geprägt ist. Das Dorf wird 1231 erstmals urkundlich erwähnt. 1186 wird Oestinghausen, das vermutlich als sächsische Siedlung wesentlich älter ist, in den Annalen erwähnt. Ein Ort, der sich durch eigene Gerichtsbarkeit besondere Aufmerksamkeit in der Geschichte verschafft hat. Das Ortsbild bestimmt die alte Stephanuskirche mit dem idyllischen Kirchplatz. Schon seit 786 kennt man Herzfeld. Dieser älteste Wallfahrtsort Westfalens wird in seiner Geschichte wesentlich durch die hl. Ida geprägt, die hier um 800 eine der ersten Steinkirchen östlich des Rheins errichtete. Der Nachfolgebau dieser Kirche überragt noch heute Lippetal. In ihm werden die Reliquien dieser Heiligen, die eine Verwandte Karls des Großen war, aufbewahrt.
Lippborg wird 1189 erstmals urkundlich genannt, dürfte wahrscheinlich aber auch älter sein. Für die Geschichte Lippborgs ist Haus Assen prägend. Dieses Wasserschloß in den Wäldern um Lippborg ist ein weiteres herausragendes Denkmal für die lange Geschichte der Dörfer der Gemeinde Lippetal. Aber nicht nur die Geschichte bestimmt das Leben in der Gemeinde Lippetal. Auch die Gegenwart bietet reizvolle Aspekte.
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"Westfälische Geschichte"