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Häufig gestellte Fragen zur Gemeinschaftsschule

FAQ - Frequently Ask Questions

Die Errichtung einer neuen Schule wirft natürlich viele Fragen auf. Wenn Sie eine oder mehrere Fragen haben, senden Sie uns einfach eine E-Mail an folgende Adresse: gemeinschaftsschule@lippetal.deWir werden versuchen Ihre Frage möglichst schnell und klar zu beantworten.
Häufig gestellte Fragen werden wir hier zusammenfassen und die Antworten ins Netz stellen.

 

Was bietet die neue Gemeinschaftsschule?

Für welche Kinder ist die Schule geeignet?
Welches Anliegen und welche Ziele hat die Schule?

  • Die Gemeinschaftsschule ist eine Schule für alle Kinder, egal ob sie eine Berufsausbildung oder das Abitur anstreben.
  • Die Förderung jedes einzelnen Kindes, die Hilfe bei Schwächen, der Ausbau seiner  Begabungen und Stärken stehen im Mittelpunkt!
  • Kleine Klassen mit 23 - 25 Schülerinnen und Schülern, zwei Klassenlehrkräften pro Klasse machen es möglich, jedes Kind nach seinen Bedürfnissen zu fördern.
  • Entscheidend ist, dass die Kinder lernen, wie man lernt. Dies ist eines der wichtigsten Ziele der Schule.
  • Die Lehr- und Lernmethoden der Schule sind auf diese Ziele ausgerictet.

Welche Abschlüsse bietet die Schule?

Die Schule bietet alle Abschlüsse der Sekundarstufe I: Hauptschulabschluss, Fachoberschulreife, Fachoberschulreife mit der Qualifikation für den Besuch einer gymnasialen Oberstufe.

  • An der Schule wird in der Sekundarstufe II eine eigene gymnasiale Oberstufe eingerichtet. Man kann also an der Schule in Lippetal das Abitur erwerben.

Was bietet die Schule für Kinder, die eine Berufsausbildung anstreben?

  • Die Schule bietet in den unteren Klassen Förderunterricht in der deutschen Sprache. Gute Fähigkeiten in Deutsch sind eine Voraussetzung für die Ausbildungsfähigkeit. Die Schule bietet in allen Klassen Förderunterricht in Mathematik. Gute Fähigkeiten in Mathematik sind Voraussetzung für die Ausbildungsfähigkeit.
  • Studien- und Berufsorientierungsmaßnahmen während der gesamten Schulzeit.
  • Die Schule bietet ab Klasse 8 Praktika in heimischen Betrieben, um Fähigkeiten zu erkunden und eine Berufswahl optimal vorzubereiten.

 Was bietet die Schule für Kinder, die das Abitur anstreben?

  • Bereits ab Jg. 5 werden auch gymnasiale Standards eingefordert.
  • An der Schule sind alle Lehrkräfte für das Unterrichten an allen Schulformen der Sekundarstufe I ausgebildet. Ein Drittel der Lehrkräfte wird die Lehrbefähigung für die Sekundarstufe II (gymnasiale Oberstufe) haben.
  • Die Schule bietet bei Bedarf ab Klasse 9 spezielle Vorbereitungskurse für die gymnasiale Oberstufe.

Für welche Begabungsschwerpunkte gibt es besondere Angebote?

  • Die  Schülerinnen und Schüler können das bilinguale Profil wählen: Sie erhalten zusätzliche Stunden Englisch und ab dem 7. Jahrgang findet Unterricht in Sachfächern (z.B. Geschichte, Erdkunde) in englischer Sprache statt.
  • Die Schülerinnen und Schüler können das MINT-Profil wählen: Sie erhalten zusätzliche Stunden im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
  • Der dritte Schwerpunktbereich liegt in den Fächern Kunst-Musik-Theaterspielen.

Die Gemeinschaftsschule Lippetal ist Ganztagsschule. Was bedeutet das?

  • In der Schule werden individuell auf die Schülerinnen und Schüler abgestimmte Aufgaben erledigt, wird das Lernen gelernt, werden Projekte bearbeitet und finden Förderstunden statt.
  • An Tagen mit Nachmittagsunterricht gibt es in einer Mensa ein Mittagessensangebot.

Welche zeitliche Einbindung der Kinder  ergibt sich durch die Ganztagsschule?

  • Unterricht ist an fünf Tagen von Montag bis Freitag.
  • Drei Nachmittage sind bis 15.40 Uhr  mit Unterricht belegt.

Welche Vorteile hat das Schulgelände der Lippetalschule?

  • Räume, Gelände und Sportanlagen bieten optimale Möglichkeiten für Sport- und Ganztagsunterricht.
  • Das Angebot der Schulbibliothek kann in den Unterrichtsalltag mit einbezogen werden.
  • Das Gelände bietet viel Raum für zukünftige Gestaltungsmöglichkeiten.

Wo ist die Gemeinschaftsschule ab dem kommenden Schuljahr untergebracht?

Die Errichtung mit fünf Klassen des neuen 5. Jahrganges erfolgt im Schulzentrum Herzfeld  mit Beginn des kommenden Schuljahres 2011/12. Während die neue Gemeinschaftsschule jahrgangsweise aufgebaut wird, laufen Hauptschule und Realschule  auf der anderen Seite aus. In fünf Jahren werden dort  die letzten Klassen entlassen.

Welche Lehrkräfte werden voraussichtlich in der Gemeinschaftsschule tätig sein?

Nach Auskunft der Bezirksregierung stehen für die ersten Gemeinschaftsschulen in NRW ausreichend motivierte Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung. Bis zum Einsatz in den Gemeinschaftsschulen werden sie zielgerichtet durch besondere Fortbildungsveranstaltungen auf die neuen Herausforderungen zum Schuljahresbeginn 2011/12 vorbereitet. Natürlich werden auch viele bekannte Lehrer des Schulzentrums an der Gemeinschaftsschule tätig sein.

Immer wiederkehrende Frage an den Elternabenden

Wo liegen denn im Gegensatz zum Besuch anderer bekannter Schultypen die entscheidenden Vorteile für mein Kind, wenn ich es ab Sommer 2011 in der Gemeinschaftsschule unterrichten und betreuen lasse?

Sie brauchen sich nicht frühzeitig festzulegen, welchen Schulabschuss Ihr Kind letztendlich machen soll, da Ihr Kind hier alle Schulabschlüsse erlangen kann.

Letztlich können unsere Kinder das Abitur in Lippetal ablegen.

Ein großer Vorteil ist sicherlich, dass unsere Kinder nach dem Verlassen der Grundschule in jungen Jahren keine zeitraubenden und vielleicht auch anstrengenden Fahrten in auswärtige Schulen der Sekundarstufe hinnehmen müssen, sondern im wohnortnah ein breit aufgestelltes Lernangebot wahrnehmen können. Wir sprechen hier vom kurzen Schulweg für die Kinder. Die ersparte Fahrzeit kann z. B. für die Ausübung von Hobbys und Treffen mit Freunden genutzt werden.

Sicherlich ein großer Vorteil für die Förderung der einzelnen Kinder ist neben zum Teil neuen Unterrichtsmethoden die individuelle Förderung des einzelnen Kindes und dies in kleinen Klassen von 23 bis 25 Schülerinnen und Schülern. Der abgestimmte sanfte Übergang von der Grundschule zur Gemeinschaftsschule ist zu beachten.

Auch der Übergang in die eigene gymnasiale Oberstufe erfolgt vor Ort in enger Abstimmung zwischen Schule, Schülerinnen, Schülern und Eltern.

 
 
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